„Sport ist im Verein am schönsten“

 25 Jahre TuS Johannland –  Festkommers – Carl Beewen für besondere Verdienste geehrt

Irmgarteichen/Hainchen/Werthenbach. Im oberen Johannland wird schon seit eh und je Sport betrieben, unter der Flagge des TuS Johannland jedoch seit genau 25 Jahren. Aus diesem Grund wurde kräftig gefeiert: Ein Oldie-Night fand Anfang Februar in der Schützenhalle statt, ein Festkommers am letzten Wochenende, zu dem offizieller Besuch kam: Stellvertretende Bürgermeisterin Margarete Wüst, Landtagsabgeordneter Volkmar Klein, stell. Vorsitzender des Stadtsportverbands Friedel Kassing, Ortsvorsteher Franz Kringe (Hainchen) und Volker Hilpert (Irmgarteichen) hielten allesamt eine kurze Rede und übergaben ein Präsent. 1. Vorsitzender Lothar Seelbach hielt zu Beginn einen kurzen Rückblick über die vergangenen 25 Jahre: Die Geschichte des TuS Johannland begann genau am 24. Mai 1978. Es kam durch Fusion der Vereine Rot-Weiß Hainchen-Irmgarteichen und VfL Westfalia Werthenbach zur Gründung des Johannländer Sportvereins. Wahlleiter Paul Blaschke (zugleich damaliger Ortsvorsteher von Irmgarteichen) sprach in der Gründungsstunde von einem „historischen Ereignis“: 1. Vorsitzender des neuen Vereins wurde Hubert Gräbener. Im Dezember des gleichen Jahres schlossen sich die 3 Tischtennis-Mannschaften der KJ Irmgarteichen dem TuS an. 1979 wurde die 1. Fußballmannschaft Meister der Kreisliga A, Gruppe Nord und stieg in die Bezirksliga auf. 1980 wurde unter der Leitung von Ruth Heimel wird eine Gymnastik-Abteilung ins Leben gerufen. 1982 wurden die Tischtennis Senioren Kreispokalsieger. Die Mädchen-Mannschaft der Tischtennisabteilung zeigte Erfolge im Jahr 1986/87: Kreisliga-Meister, Kreispokalsieger, Bezirksmeister und Bezirkspokalsieger konnten sich die Johannländer nennen. 1992 kam es zur Eröffnung des vom TuS Johannland in Eigenleistung erbauten Vereinsheims am Sportplatz in Hainchen, in dem Umkleidekabinen sowie ein Aufenthaltsraum mit Küche und Terrasse untergebracht sind. Eine weitere Entwicklung zeigte sich 1993: Die Vereinszeitung „TuS Johannland aktuell“ erschien zum ersten Mal. Als letzte Abteilung wurde 1997 die Volleyballabteilung gegründet, die seither eine „Mixed“-Mannschaft in der Gau-Runde Siegerland stellt. 1999 stieg die C-Jugend der Fußballer aus der Kreisliga in die Bezirksliga auf und erreichte den bisher höchsten Erfolg. In den letzten Jahren erweiterte der TuS sein Angebot: Wirbelsäulengymnastik, Aerobic, Walken sowie eine Turngruppe für Jugendliche wurden ins Leben gerufen. Seit 2001 bis heute werkelten die TuS’ler an ihrem neuesten Werk: Die Turnhalle in Hainchen, in der zahlreiche Gruppen des TuS Johannland untergebracht sind und waren, wurde mit Mitteln des Landes, der Stadt und rund 4000 Arbeitsstunden Eigenleistung (u.a. des TuS) fertiggestellt. Seit gut einem Jahr ist der TuS nun auch im Internet präsent: Unter TuS-Johannland.de lassen sich Infos abrufen. Heute zählt der Verein 570 Mitglieder. Einen guten, offenen Eindruck und positive Resonanz erhoffen sich alle Beteiligten von diesem Fest: „Sport ist im Verein am schönsten“. Verdiente und langjährige Mitglieder wurden am Samstag Abend geehrt: Ehrenmitglieder wurden Berthold Büdenbender, Hermann Krippendorf, Anton Müller, Norbert Müller, Bruno Müller, Franz Schmick, Karl-Josef Büdenbender, Günter Müller sowie Heinz Schneider. Carl Beewen erhielt für sein langjähriges Engagement im Vorstand, in der Jugendarbeit und bei dem Umbau der Halle eine spezielle Auszeichnung. Auch Aufführungen von Elke Bruch geführter Kindergruppen sorgten für gute Unterhaltung. Auch eine Fotopräsentation und Musik der Tanzkapelle Blue Moon rundeten den Abend ab.

Bilder: Christa Reuter
Text: Christian Reuter

 

25 Jahre TuS Johannland: „Sport ist im Verein am schönsten“