Werben um Jugendliche und Erstspender

Mäßiger Auftakt in das neue Blutspendejahr. 98 Blutspender konnte der DRK – Ortsverein Irmgarteichen bei seinem ersten Blutspendetermin in Gernsdorf begrüßen, darunter 2 Erstspender. „Leider gibt es immer noch zu wenig Erstspender“, bedauert Rot-Kreuz Leiter Bernd Mockenhaupt das fehlende Interesse vieler Menschen. „Da viele ältere Spender ausscheiden, wird es immer schwieriger die große Nachfrage der Krankenhäuser zu bewältigen“. Für die kommenden Spendetermine wünschen sich die Rot-Kreuzler mehr Jugendliche. Um den Bedarf der Kliniken im Regierungsbezirk an Blutkonserven zu decken, werden täglich über 1000 Blutspender gebraucht. Oft entstehen Versorgungsengpässe, so Victor Schulz vom DRK- Blutspendedienst. Zur Zeit stehen gerade mal 1,5 Tage Vorlaufzeit an Blutkonserven zur Verfügung. Die Gesundheitsvorsorge beginnt bei jedem Spendetermin bei der Anmeldung. Es wird die Körpertemperatur, der Hb – Wert und der Blutdruck gemessen.Alle Spender erhielten einen reichhaltigen Imbiss. Am Donnerstag, 21. Februar ist bereits der nächste Spendetermin im Haus Cäcilia in Irmgarteichen.

Ehrungen:
Rot- Kreuz Leiter Bernd Mockenhaupt und Blutspendebeauftragter Tobias Görg übergaben Nadel, Urkunde und ein Geschenk des DRK- Ortsvereins an folgende Blutspender.

100 Blutspenden: Klaus – Dieter Steiner, Gernsdorf
75 Blutspenden: Anneliese Frevel, Irmgarteichen

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98 Spender kamen zum ersten Termin ins Gernsdorfer Dorfgemeinschaftshaus.  v.li.: Rot- Kreuz Leiter Bernd Mockenhaupt, Anneliese Frevel (75), Klaus- Dieter Steiner (100) und Blutspendebeauftragter Tobias Görg

Foto und Text: Heinrich Bruch

Klaus- Dieter Steiner macht die 100 voll. 98 Spender beim Start in Gernsdorf.