Die Burschenschaft Hainchen veranstaltete gestern ihren alljährlichen Umzug, bei dem auch ihre Dorfzeitung „Parole Neujahrwoche“ verteilt wurde. Die nach eigener Angabe 26 Mann starke Truppe schrieben in den letzten Wochen 13 Artikel über Ereignisse aus dem nun zu Ende gehenden Jahr, welches für die Burschenschaft als „Jahr des Bieres“ gilt. Wie auch die Jahre zuvor, wurde kein Blatt vor den Mund genommen.

 
Dieses Jahr wurde von besonders vielen Missgeschicken im Verkehr erzählt. So handelt eine Geschichte von einem Hainchener, der sich für einen Tag einen Porsche ausgeliehen hatte, um ein wenig damit anzugeben und eine kleine „Spritztour“ zu machen. Diese war jedoch schon auf der Haincher Höhe vorbei, als mit samt Auto im Graben landete und dieses „zersägte“. Ähnliche Fahrkünste zeigte ein Fahrer, der nachts mit seinem Wagen ins Sonnenstudio fuhr, und anschließend mehrere Stunden auf die Polizei und Abschleppwagen warten musste. Ein Dritter fuhr mit seinem PKW „durch die Hecke“ und nicht nur sprichwörtlich in Nachbars Garten.
 
Ein Highlight der Dorfzeitung war der Weihnachtsmarkt: Dieser wurde von einem (nicht genannten) Ortsverein bis ins letzte Details auf dem Schlossplatz geplant, ohne jedoch den Pächter zu fragen. Dieser erfuhr über Umwege davon und erteilte eine Absage.
 
 
Hainchener Dämlichkeiten aus dem „Jahr des Bieres“