Das traditionelle Osterfeuer wurde in Irmgarteichen und einigen anderen Ortschaften im Netpherland am Ostersonntag um 20 Uhr bei Einbruch der Dunkelheit entfacht. Zahlreiche Besucher aus Nah und Fern bestaunten das Abbrennen des aufgeschichteten Osterfeuers.

Dieser seit Generationen von den „Hermedeicher Jonge“ betriebene heidnische Brauch diente ursprünglich der Vertreibung des Winters und der bösen Geister. In der heutigen Zeit pflegt die Dorfjugend diese Tradition weiter, wobei Geselligkeit und Gemeinschaftlichkeit im Vordergrund stehen. Jährlich in der Woche vor Ostern arbeiteten bis zu 25 „Jonge“ auf der hoch über der Ortschaft gelegenen „Saubraas“ am Pfarrberg in Irmgarteichen um das Feuer rechzeitig aufzurichten.

Nicht durch Quantität, sprich „Höhe“, sonder durch Qualität wollten die Irmgarteichener, mit zynischem Blick in die Nachbarschaft, überzeugen.

Bilder & Text: Christian Reuter

Osterfeuer 2004