Es sei ein bisher in Netphen „nie dagewesenes Ereignis, gleich drei neue beziehungsweise fast neue Fahrzeuge und zwei aufgearbeitete Löschfahrzeuge offiziell an die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr zu übergeben“, betonte Gerhard Krämer von der Netphener Stadtverwaltung, der den erkrankten Bürgermeister Paul Wagener vertrat. Bei Einsätzen der Hilfsorganisationen – ob Rettungsdienste oder Feuerwehren – zähle je nach Einsatzlage jede Sekunde. Dazu sei Technik nötig, „die nicht nur größte Effizienz und Schlagkraft, sondern auch umfassenden Schutz und einen hohen Sicherheitsstandard für die eingesetzten Kräfte gewährleistet“

Bei den neuen Fahrzeugen handelt es sich um eine Drehleiter, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug für den Löschzug Netphen sowie ein mittleres Löschfahrzeug für den Löschzug Dreis-Tiefenbach. Fast zehn Jahre hatte eine angemietete Drehleiter im Feuerwehrdienst gestanden. Die Kosten für die neue Drehleiter belaufen sich auf rund eine halbe Million Euro. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug vom Typ HLF 20 Allrad war eine Ersatzbeschaffung für das bisherige Tanklöschfahrzeug, das nach über 20 Jahren Einsatz veraltet war. Kosten dieses Fahrzeugs: 300 000 Euro. In dem 177 PS starken Mittleren Löschfahrzeug, ist die bis zu sechsköpfige Besatzung schnell am Einsatzort, andererseits erlauben die kompakten Abmessungen und die geländetaugliche Bauart auch schwierige Anfahrten zum Einsatzort. Kostenpunkt: 170 000 Euro. Im Brandschutzbedarfsplan waren weitere Veränderungen im Fuhrpark vorgesehen. Das 24 Jahre alte Löschfahrzeug in Irmgarteichen ist ausgemustert, wurde gegen ein jüngeres Fahrzeug aus Deuz ersetzt. Auch die Kameraden in Hainchen haben nun ein Löschfahrzeug mit Allradantrieb als Ersatz für ihr 23 Jahre altes. Zuvor war der Allradler in Dreis-Tiefenbach stationiert.

Jürgen Schade

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Fünf Feuerwehr-Fahrzeuge auf einen Streich