Auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrhauses machten Bauarbeiter im November
1976 eine nicht alltägliche Entdeckung. Bei Erdarbeiten zur Anlage eines
Wanderparkplatzes stieß der Baggerlöffel an eine Betonplatte, unter der ein
tiefes dunkles Loch gähnte. Als man die zentnerschwere Abdeckung beiseite
geschoben hatte, fiel der Blick auf den Jahrhundertealten Hausbrunnen des
Pfarrhauses. Der rund 50 Fuß tiefe (etwa 15 Meter) in Bruchsteinen
ausgelegte Hausbrunnen war bereits 1812 stillgelegt worden. 1828 hatte der
damalige Pfarrer Grimm von Irmgarteichen davon dem Generalvikariat
berichtet. Im Zuge des Dorfwettbewerbs“ Unser Dorf soll schöner werden“
wurden im Jahr 1977 ca. 280 Arbeitsstunden für den Aufbau der Brunnenanlage
mit Bruchsteinen, Holzkonstruktion und Dach geleistet. Das alte Pfarrhaus
wurde bereits 1971 abgebrochen.

Bildzeile:

In der Mittagsonne geht der freie Blick vom Wanderparkplatz zur Pfarrkirche
St.- Cäcilia Irmgarteichen. Foto: Heinrich Bruch

Ein klarer Wintertag im Siegerland – Freier Blick nach Schnitt- und Pflegearbeiten auf die Pfarrkirche