Kaffeebuche

Die Kaffeebuche (ca. 6 km), ein uralter Baum, lag auf der Route des Rothaarsteigs Nahe Hainchen. Vor einigen Jahren wurde der alte Baum leider gefällt.

Woher die Kaffeebuche ihren Namen hat

Der Wald in der Umgebung der heutigen Kaffeebuche wurde in früheren Zeiten als Hauberg genutzt. Die Haubergswirtschaft ist eine besondere Form der Niederwaldbewirtschaftung. In seiner historisch überlieferten Form ist der Hauberg ein Eichen-Birken-Niederwald mit wenigen anderen Laubbaumarten, die alle sechszehn bis zwanzig Jahre abgetrieben wurden und danach selbstständig aus dem Stock ausschlugen.

Vernahmen die Menschen bei der Arbeit den Schall der mittäglichen Kirchenglocken aus den umliegenden Dörfern, war die Kaffeebuche ein begehrter Rastplatz.

Die Bewohner des ca. 3 km entfernten kleinen Weilers Sohl hatten an der Kaffeebuche die Hälfte des Weges hinter sich, wenn sie am Sonntagmorgen zum Kirchgang nach Irmgarteichen gingen. Sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg war die Kaffeebuche ein beliebter Rastplatz.

Text: Jochen Niemand


Rastplatz an der Kaffebuche

Bilder: Fam. Reuter

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