Irmgarteichen.net - Netphen-Irmgarteichen im Siegerland / NRW
Ausflugsziele > Städte > Siegen

Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in der Stadt Siegen

Nur ca. 16 km entfernt liegt die Stadt Siegen. Sie ist das Herz der Region Siegerland-Wittgenstein. Rund 110.000 Menschen leben in der grünen Großstadt am Rande des Rothaargebirges. Siegen ist eine junge Universitätsstadt, Tagungsort von überregionaler Bedeutung und Zentrum für Wirtschaft und Kultur im südlichen Westfalen. Geschichtlich geprägt ist Siegen von der Tradition des Bergbaus und Hüttenwesens und den dynastischen Verbindungen der nassauischen Landesherren. Historische Sehenswürdigkeiten, zeitgemäße Angebotsvielfalt und der Reiz der wald- und hügelreichen Landschaft ergeben das unverwechselbare Bild der Stadt Siegen. 

Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten mit der 1998 fertiggestellten großen City-Galerie sowie eine autofreie Einkaufsstraße laden ein zum einkaufen, verweilen und bummeln. 
Bei Regenwetter steht Ihnen insbesondere das neu erbaute große CineStar mit zahlreichen unterschiedlich kleinen und großen Kinos zur Verfügung. 
Erwähnenswert ist auch das neu erstellt Museum für Gegenwartskunst sowie das Obere Schloss mit integriertem Museum

weitere Infos: www.Siegen.de 

 

Stahlstich von der Stadtansicht auf Siegen, Germany aus dem Jahr 1842. Gezeichnet von Carl Schlickum (* 1808, † 1869), gestochen von Albert Henry Payne im Jahr 1842.


 

Sehenswürdigkeiten (Stadtrundgang)
Ein Rundgang durch das historische Zentrum von Siegen

Quelle: http://www.siegen.de/standard/page.sys/32.htm

Knapp 900 Jahre Stadtgeschichte werden bei einem Rundgang durch das historische Zentrum von Siegen erlebbar. Klicken Sie einfach die roten Kreise an, um von einem Punkt des Rundgangs zum nächsten zu gelangen.

1. Hüttenmann und Bergmann
Sinnbilder Siegerländer Arbeitswelt

Zwei über lebensgroße Standbilder haben ihren Platz am Brückenkopf der Siegbrücke. Hüttenmann und Bergmann erinnern an die lange Tradition des Siegerlandes als Erzbergbauregion.

Geschaffen wurden die beiden Figuren von dem in Siegen geborenen Künstler Prof. Friedrich Reusch anlässlich einer Industrieausstellung im Jahre 1902. Im Volksmund werden die bronzenen Sinnbilder Siegerländer Arbeitswelt liebevoll "Henner" und "Frieder" genannt.

2. Die Martinikirche
Siegens ältester Sakralbau

Die Martinikirche, auf dem Sporn des Siegberges gelegen, ist der älteste noch erhaltene Sakralbau in Siegen. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass ein Vorgängerbau der Kirche bereits in fränkischer Zeit errichtet wurde.

Ein Fußbodenmosaik im nördlichen Seitenschiff geht auf das 10. Jahrhundert zurück. Ihre jetzige Gestalt erhielt die Martinikirche bei einem Umbau in den Jahren 1512 - 1517.

3. Das Untere Schloss
Residenz der evangelischen Fürsten

Die dreiflügelige Schlossanlage wurde zwischen 1695 und 1720 als Residenz der evangelischen Fürsten zu Nassau-Siegen errichtet. Erste Entwürfe zum Bau der Anlage stammen aus der Feder von Johann Moritz, Fürst von Nassau-Siegen.

Johann Moritz diente der Republik der Vereinigten Niederlande u. a. als Gouverneur von Niederländisch Brasilien. Seine sterblichen Überreste und die seiner Familienangehörigen sind in der Fürstengruft beigesetzt, die in die Schlossanlage eingebunden ist.

4. Museum für Gegenwartskunst
Dialog der Medien

Im Gebäude des Alten Telegrafenamtes hat seit einiger Zeit zeitgenössische Kunst von internationalem Rang ihren Ort. Am 6. Mai 2001 öffnete das Museum für Gegenwartskunst seine Pforten.

5. Die Marienkirche
Barocke Grablege katholischer Grafen und Fürsten

Die an der Löhrstraße gelegene Marienkirche ist der einzige Sakralbau aus der Barockzeit in Siegen. Erbaut wurde sie in den Jahren 1702 bis 1725. Noch in der Erbauungszeit wurden aus der 1695 durch den großen Stadtbrand vernichteten Klosterkirche St. Johannis Angehörige des Hauses Nassau nach hier umgebettet.

6. Nikolaikirche und Rathaus
Im Mittelpunkt von Alt-Siegen

Zwei Gebäude prägen das Bild des historischen Zentrums von Siegen: Nikolaikirche und Rathaus. Die Nikolaikirche, ehemals Stadtkirche und Gruftkapelle der Grafen zu Nassau, wurde im 13. Jahrhundert erbaut.

Der sechseckige Grundriss ihres Zentralbaus ist einzigartig in Deutschland. Kostbarster Besitz der Kirche ist eine von peruanischen Silberschmieden gefertigte Taufschale aus dem 16. Jahrhundert. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das historische Rathaus der Stadt.

7. Das Krönchen
Wahrzeichen der Stadt Siegen

Das Krönchen ist Wahrzeichen der Stadt Siegen. Seit 1658 schmückt es die Spitze der Nikolaikirche: Johann Moritz zu Nassau-Siegen schenkte das vergoldete Meisterstück der Schmiedekunst den Siegenern anlässlich seiner Erhebung in den Fürstenstand im Jahre 1652. Aus der Nähe betrachtet ist das Krönchen eine ausgewachsene Krone mit einem Durchmesser von 2,35 Metern und mehreren Tonnen Gewicht.

8. Das Obere Schloss
Museum und Parkanlage über der Stadt

Bereits vor 1224, im Jahr der Stadtwerdung Siegens, wurde auf dem Siegberg eine Burganlage errichtet. Seit dem 18. Jahrhundert wird sie als "Oberes Schloß" bezeichnet. Hier hatten die katholischen Grafen des Hauses Nassau-Siegen ihren Sitz.

Heute beherbergt das Obere Schloss die Sammlungen des Siegerlandmuseums. Eine besondere Anziehungskraft auf Besucher übt der Rubenssaal aus, in dem acht Originalgemälde des barocken Malerfürsten ständig zu sehen sind.

9. Der Rubensbrunnen
Im Wettstreit um den berühmten Sohn

Bis ins 20. Jahrhundert wetteiferten die Städte Antwerpen, Köln und Siegen um den Titel "Rubensgeburtsstadt". Ein holländischer Archivar brachte die Wahrheit ans Licht: Peter Paul Rubens wurde am 28. Juni 1577 in Siegen geboren.

Der von dem Siegener Künstler Hermann Kuhmichel 1935 geschaffene "Rubensbrunnen" in der Anlage des Oberen Schlosses versinnbildlicht den historischen Streit der drei Städte. Umgeben ist das Obere Schloss von einer Parkanlage. Konzerte und folkloristische Programme machen einen Besuch an Sonntagnachmittagen besonders lohnenswert.

10. Die Altstadt
Städtebauliches Schmuckkästchen

Am 16. Dezember 1944 wurde Siegens Zentrum durch einen Bombenangriff nahezu vollständig zerstört. Dort, wo sich im Mittelalter die Zünfte der Lohgerber und Fleischer niedergelassen hatten, blieben einige schiefergedeckte Fachwerkhäuser unversehrt.

Sie wurden in jüngster Zeit mit Sorgfalt und viel Liebe zum Detail restauriert und bilden heute als geschlossenes Gebäudeensemble ein städtebauliches Schmuckkästchen.