1. Februar 2018 | Alles | Christian Reuter

Nadelbinden ist eine der ältesten Handarbeiten. In einem Workshop zeigte
Sigrun Gabbert jetzt die verschiedenen Nadelbindetechniken Oslostich und
Müsener Stich. Dabei wird mit einer speziellen hölzernen Nadel das Garn
durch Schlaufen geführt. Für die Siegerländer besonders interessant ist der
„Müsener Stich“, ein Nadelbindemuster, das bei Ausgrabungen am Altenberg bei
Müsen gefunden wurde. Sigrun Gabbert beschäftigt sich mit der
Handarbeitstechnik. Für Interessierte gibt es Anleitungen, das Nadelbinden
neu zu erlernen und zu beleben. Die Interessengemeinschaft Sonnenweg hat die
Uralte Technik bereits unterstützt.

Bildzeile:

Sigrun Gabbert, (stehend 2.v.re.) vermittelte in einem Workshop die

alte Technik des Nadelbindens, dabei ging es auch um den „Müsener Stich“.

Foto: Heinrich Bruch

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